start

Landschaft

Werke

Depositum

Haus für die Kunst

Förderverein

Aktuell

Vorschau



allgemein

im Tal – Stiftung Wortelkamp

Kunst im Dialog

Publikationen

Kooperationen



Kontakt

Anfahrt

bild


Allgemeine Informationen
Die ›im Tal – Stiftung Wortelkamp‹ freut sich jederzeit über Ihren Besuch. Damit Sie diesen besser planen können, haben wir ein paar allgemeine Informationen für alle Besucher.

Öffnungszeiten
Die Anlage ist jederzeit zugänglich.
Wechselausstellungen im ›depositum‹ und im ›Haus für die Kunst‹ werden nur nach telefonischer Vereinbarung unter +40 (0) 2686 604 geöffnet.

Entgelt/Führungen
Entgelt: Erwachsene 5 Euro | Kinder, Jugendliche, Studierende 2 Euro
Führungen: nach Absprache, bis 13 Personen 150 Euro, ab 14 Personen 10 Euro pro Person

Über Spenden jenseits der angegebenen Sockelbeträge freuen wir uns.

Schlüssel
Schlüssel für die "Schlafende Schönheit" von Gerda Steiner/Jörg Lenzlinger, das Sander-Haus und die Eremitage von Gloria Friedmann sind auf Anfrage erhältlich. Zutritt auf eigene Gefahr

Wichtiges zusammengefasst
– ein vollständiger Rundgang dauert ca. 3 Stunden.
– Schlüssel und Material sind bei Wortelkamps direkt oder bei den Nachbarn erhältlich.
– Parken: vor dem Haus für die Kunst, ebenso Leinger Weg gegenüber dem Friedhof
– Ein- und Ausgang der Anlage: Leinger Weg, Brücke - dort, im Kasten sind Lagepläne zu finden.
– keine Reitwege, keine Fahrradwege, kein Picknick bzw. keine Imbissmöglichkeit!
– Einkehrmöglichkeiten für jeden Bedarf im 1 km entfernten Weyerbusch.

Seit 1986 gestalten etwa 40 Künstler, Landschaftsarchitekten, Bildhauer, Schriftsteller, und Musiker den Landschaftsraum ›im Tal‹ zwischen Hasselbach und Werkhausen. Dabei nutzen sie umgestaltend die landschaftlichen Gegebenheiten, die geprägt sind von einem Bachlauf, Wiesen, Weiden und bewaldeten Flächen. Mähwege und andere erschließen das Gelände von einer Größe über 100.000 qm in das die ortsbezogenen vielgestaltigen Kunstwerke integriert wurden und so einen behutsamen Dialog mit der Landschaft suchen. Um eine Wirkungseinheit von Landschaft und Kunst zu finden, waren auch historische Gartenkünstler wie Friedrich Ludwig von Sckell (1750-1823) eine Orientierung.

"Der Kontext ›im Tal‹ wirkt wie eine große, offene Skulptur für Kommunikation: Ein privater, der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellter Raum, in dem sich das Augenmerk gleichermaßen auf Kunstwerke, we auf Landschaft richtet. Hier ereignen sich Kooperationen und Dialoge im Modus der Fremdstimmigkeit. An keiner Stelle wird ein Überblick über das Ganze ermöglicht, so dass der Besucher zum ständigen Akteur werden muss, will er sich die Vielschichtigkeit der Anlage ergehen. ... Die Kunst prägt als integraler Bestandteil eine Landschaftsgestalt, zeigt sich ›im Tal‹ nicht als Abbild oder Darstellung, zieht sich nicht ? wie so oft im öffentlichen Raum – in den Kommentar zurück: Kunst gestaltet hier Wirklichkeit, ohne die Grenzen zu verwischen. Ganz im Gegenteil scheint die Inszenierung ›im Tal‹ die ästhetische Grenze deutlich zu betonen. Es zeigt sich geradezu die Lust an der Differenz. ..."
(Jörg van den Berg in: Künstler, kritisches Lexikon der Gegenwartskunst, 2003)

Die ›im Tal – Stiftung Wortelkamp‹, der Kunstverein Hasselbach und der Förderverein ›im Tal‹ wollen mit allen Beteiligten keinen Freizeitpark als Beitrag zur Event-Kultur, sondern einen Ort der Stille, wo sich vielleicht Fremdes und Fremde treffen. Möglich wäre aber auch, den Satz von August Sander (1876-1964) laut zu zitieren, wenn man ›im Tal‹ in das ›Haus für August Sander‹ tritt: „Wir müssen wieder lernen mehr zu schauen und weniger zu reden.“

Impressum