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Landschaft

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Haus für die Kunst

Förderverein

jour fixe

Ausstellungen

Erwin Wortelkamp – hier und dort VIII
Partizipation


im Tal: dreißig Jahre, fünfzig Werke
& einige Wünsche


Erwin Wortelkamp – hier und dort VII
Blätter, Bäume – vielleicht


Erwin Wortelkamp – Figur, Form, Landschaft
Teil II


Erwin Wortelkamp – Figur, Form, Landschaft
Teil I


Erwin Wortelkamp – hier und dort IV
Eifel und Westerwald


Erwin Wortelkamp – hier und dort III
unterwegs mit Hans von Marées


Raum.inhalt (3)
und/and


Erwin Wortelkamp – dort und hier II
Dakar und Weyerbusch


Raum.inhalt (2)
noli me tangere


Erwin Wortelkamp – hier und dort I
Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Raum.inhalt (1)
The Big Exploration


Heinz Breloh
Allesdurchdringung


Jörg Baier
Park


herbst

Haus f‹r die Kunst im Herbst

Allesdurchdringung
Hommage für Heinz Breloh

Ausstellungsdauer: 21. Juni bis 23. August 2009
Ort: ›Haus für die Kunst‹, Hasselbach

Der diesjährige ›jour fixe‹ stand ganz im Zeichen der Kunst von Heinz Breloh. Im ›Haus für die Kunst‹ eröffnete am 21. Juni 2009 eine umfangreiche Ausstellung, die den Schlusspunkt unter die erste große posthume Ausstellungsfolge zu Heinz Breloh setzt. Im Gegensatz zu den bisherigen Stationen hat die Ausstellung ›im Tal‹ weniger den Charakter einer Retrospektive, sondern konzentriert sich vielmehr auf die Inszenierung einer künstlerischen Haltung. Der Titel ›Allesdurchdringung‹ steht dabei für die von Heinz Breloh immer wieder formulierte Sehnsucht nach einem Distanzverlust zwischen Bildhauer und Plastik, zwischen Plastik und Betrachter. "Das ist eigentlich der Wunsch, dass die Plastik einem so nahe kommt, wie ein Mensch, wie sagen wir mal Sex, dieses ganz Nahe. Das ist eigentlich so eine Vorstellung, dass die Plastik ein Gegenüber ist, wie es enger nicht vorstellbar ist. Die Arbeit ist dann fertig, wenn zwischen der Plastik und mir keine Distanz mehr ist." (Heinz Breloh)
Entscheidend für die ganz genuine Qualitöt seines plastischen Gestaltens aber ist die Offenheit, die in aller Unmittelbarkeit immer erhalten bleibt. Penetranz und Diskretion treffen hier zusammen. Die Plastiken bieten dem Betrachter keine Körperbilder, schon gar keine Abbilder, sie sind Ergebnisse einer Bewegung des Körpers, sind Körperspuren im Raum. Auch acht Jahre nach seinem Tod stehen seine ›Lebensgrößen‹, seine glasierten Tonarbeiten wie sein Gesamtwerk für einen unerhörten Grad an konzeptueller Präzesion, spielerischer und – vor allem – gestalterischer Freiheit.

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