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im Tal: dreißig Jahre, fünfzig Werke
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Erwin Wortelkamp – hier und dort VII
Blätter, Bäume – vielleicht


Erwin Wortelkamp – Figur, Form, Landschaft
Teil II


Erwin Wortelkamp – Figur, Form, Landschaft
Teil I


Erwin Wortelkamp – hier und dort V
Das unübersetzbare Maß


Erwin Wortelkamp – hier und dort IV
Eifel und Westerwald


Erwin Wortelkamp – hier und dort III
unterwegs mit Hans von Marées


Raum.inhalt (3)
und/and


Erwin Wortelkamp – dort und hier II
Dakar und Weyerbusch


Raum.inhalt (2)
noli me tangere


Erwin Wortelkamp – hier und dort I
Arp Museum Bahnhof Rolandseck


Raum.inhalt (1)
The Big Exploration


Heinz Breloh
Allesdurchdringung


Jörg Baier
Park


herbst

bildErwin Wortelkamp. ›Ich möchte auch mal ganz oben sein‹ Ehrung für Magritte, 1972/73 (Detail)
Foto: © Thomas Lindelauf


Erwin Wortelkamp

›Figur, Form, Landschaft‹ Teil II

Eröffnung: 22. November 2014



PROGRAMM

Samstag, 22. November 2014
(Unkostenbeitrag: 8 Euro)

Haus für die Kunst, Hasselbach

18.30 Uhr | Bus-Shuttle zum Depositum nach Weyerbusch

Depositum, Weyerbusch

Eröffnung der Ausstellung: 19 Uhr
›Erwin Wortelkamp: Figur, Form, Landschaft‹, Teil II

Einführung | Jörg van den Berg (im Tal – Stiftung Wortelkamp)

Essen & Trinken (Kleiner Imbiss)

20.00 Uhr | Bus-Shuttle von Weyerbusch nach Hasselbach

Haus für die Kunst, Hasselbach

Lesung: 20.15 Uhr
ORTE. RÄUME. MAUERN. GRENZEN
Hanns-Josef Ortheil: Blauer Weg



Ausstellung
›Erwin Wortelkamp: Figur, Form, Landschaft‹, Teil II

Auch der zweite Teil der Ausstellung ›Figur, Form, Landschaft‹ gibt mit Werken aus annähernd fünf Jahrzehnten einen tiefen Einblick in das Œuvre von Erwin Wortelkamp. Der Körper des Menschen wie die ihn umgebenden Räume sind die beiden dominierenden Themen von Wortelkamps Kunstwollen. Das zeigt sich früh schon in seinen figürlichen Skulpturen, sehr bald auch in seinen Interventionen im und zum öffentlichen Raum, die am Beginn der 1970er Jahre ganz vom Duktus der Politkunst durchdrungen sind und setzt sich fort über die bald 30-jährige Durch­gestaltung der 11 Hektar großen Anlage ›im Tal‹, dem sich an das Atelier in Hasselbach anschließenden Areal mit 50 Werken von 45 international renommierten Künstlern, bis zu seinen aktuellen, stark farbigen Papierarbeiten. Das Thema der Landschaft interessiert Wortelkamp dabei sowohl in seiner formalen Ausprägung wie auch in ihrer (Ver)Nutzung durch den Menschen.
Ausstellungsdauer: 23. November 2014 bis 14. März 2015
Die Ausstellung ist nur nach telefonischer Vereinbarung geöffnet: Tel +49 2686.604



Lesung
ORTE. RÄUME. MAUERN. GRENZEN
Hanns-Josef Ortheil liest aus seinem Literarischen Tagebuch ›Blauer Weg‹

Ähnlich wie Erwin Wortelkamp in der Kunst ist Hanns-Josef Ortheil in der Literatur an der künstlerischen Arbeit mit Orten und Räumen interessiert. In seinem gerade in erweiterter Neuauflage erschienenen Buch ›Blauer Weg‹ erzählt er von den Orts- und Raumverschiebungen im Kontext der deutschen Wiedervereinigung. Seit dem Oktober 1989 verändert sich die Literaturgeographie eines Landes von Monat zu Monat und macht der Psychogenese eines neuen Deutschlandbildes Platz. Ortheil erkundet diese Veränderungen nicht nur von zu Hause, sondern mit größter Aufmerksamkeit auch vor Ort, in den eigentlichen Umbruchzonen von Berlin und dem Osten Deutschlands.
Hanns-Josef Ortheil: Blauer Weg. München (Luchterhand) 2014, ISBN: 978-3-630-87444-9

Download der Einladungskarte als PDF (154 KB)


Figur Form LandschaftAbb.1 Skulptur in Landschaft, Bali 1983 | Abb.2 Ausstellungsansicht ›Figur, Form Landschaft – Teil 2‹ Depositum 2014, Foto © Werner J. Hannappel


Samstag, 14. März 2015, 17.30 Uhr
Finissage – Buchvorstellung – Kurzfilm

17.30 Uhr: Depositum, Weyerbusch
Finissage der Ausstellung
›Erwin Wortelkamp: Figur, Form, Landschaft‹, Teil II

18.30 Uhr: Haus für die Kunst, Hasselbach
Buchvorstellung ›Figur, Form, Landschaft – hier & dort bd. 6 ‹
Kurzfilm von Erwin Wortelkamp ›Wir wollen zu Land aus fahren‹

 

Am 14. März lädt die ›im Tal – Stiftung Wortelkamp‹ zum Abschluss der Ausstellung ›Erwin Wortelkamp: Figur, Form, Landschaft‹ ins ›Depositum‹ (Weyerbusch) und ins ›Haus für die Kunst‹ (Hasselbach) ein. Im ›Depositum‹ wird sich den Besuchern die letzte Gelegenheit bieten, die Ausstellung im Gespräch mit Erwin Wortelkamp und dem Kurator der Stiftung Jörg van den Berg zu erleben. Im Anschluss dann präsentieren beide im ›Haus für die Kunst‹ den sechsten Band der Publikationsreihe ›hier und dort‹. Das Buch dokumentiert beide Teile der Ausstellungsfolge ›Figur, Form, Landschaft‹. Die Auseinandersetzung mit Landschaft und Natur markiert ein Leitmotiv im Oeuvre von Erwin Wortelkamp.

Zum Abschluss des Abends wird der 1973 von Erwin Wortelkamp für den SWR gemachte Kurzfilm ›Wir wollen zu Land aus fahren‹ gezeigt. Der SWR hatte vier Künstler eingeladen, einen Film zu machen, mit dem Arbeitstitel ›Malen mit der Kamera‹. Wortelkamp lebte zu dieser Zeit in Frankenthal/Pfalz und leitete das ›atelier nw8‹ von 1969 bis 1973. Der zehnminütige Film thematisiert insbesondere die Siedlungsformen in und um Frankenthal. Diese „Architekturen“ sind auch der Ausgangspunkt seiner Architektur bezogenen Arbeiten innerhalb der Ausstellung ›Figur, Form, Landschaft‹. Hochhäuser und Reihenhäuser wurden in den 1970er Jahren für die Mitarbeiter der nahe gelegenen BASF/Ludwigshafen gebaut und sind in diesem Film überzeugende Beispiele für Zersiedlungen. Sie verweisen auch auf die Sehnsüchte ein wohnliches Heim finden zu wollen. In dem Film untermalen „Ohrwürmer“ der Volksmusik die böse Ironie, verstärken sie. Im Film geht es letztlich darum, im „bebauten und unbebauten Umraum“ das grundsätzliche Problem von „Landnahme“ zu visualisieren. Es geht um Bodenspekulation im Gegensatz zum Nutzungsrecht auf Zeit, das lediglich auf Friedhöfen Gesetz ist.

 

Wortelkamp Buchcover "Figur, Form, Landschaft"

Erwin Wortelkamp
Figur, Form, Landschaft – Teil 1 & 2
hier & dort Bd. 6
herausgegeben von Jörg von den Berg
für die ›im Tal – Stiftung Wortelkamp‹
ISBN 978-3-89770-399-5458-9
Salon Verlag, Köln

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