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jourfixe

Die Kulturlandschaft als Gestaltungsaufgabe

Der diesjährige jour fixe am 21.6.2001 wird wesentlich durch das Symposion mit dem Thema "Welche Landschaft wollen wir? Die Kulturlandschaft als Gesellschaftsaufgabe" bestimmt.

Die Neuerscheinung "TAUBEN im TAL über Bildhauerei" von dem Künstler ALEXANDER ROOB wird als zweites Buch in der Reihe "Eigene Wege im TAL" von Erwin Wortelkamp vorgestellt.
"Es ist eine Arbeit an den Erinnerungen, die sich mit dieser Anlage und darüberhinaus mit der langjährigen Freundschaft mit Erwin Wortelkamp verbinden. Sie besteht in einer Folge von Geschichten und der Aufzeichnung zweier Gespräche, die ich Anfang März diesen Jahres mit ihm und seinem Vetter, dem Fleischfabrikanten und weltbekannten Taubenzüchter Raymund Hermes, geführt habe." (ALEXANDER ROOB)

FRANK SICHMANN (Dozent für Jazzgitarre, Musikhochschule Arnheim und Essen-Folkwang) und JOSEF GÖTZ (Sänger und Percussionist) bringen in einer musikalischen Uraufführung ihre Eindrücke aus dem TAL in ein sphärisches Schwingen. Geprägt von Stahlindustrie und Großstadtlärm, begegnen sie in der Anlage im TAL einer Welt der Stille, machen Gesehenes hörbar.

Im Haus für die Kunst und im Garten zeigen ANDREA WOLFENSBERGER und JAAN TOOMIK ihre laufenden Bilder. Von ANDREA WOLFENSBERGER werden die drei Arbeiten "Gelber Ballon", "Hitze" und "Wassergang" gezeigt. Die verführerische Schönheit von Naturphänomenen zieht den Betrachter in einen langsamen Sog, immer aber bricht das Banale ein in diese Welt. Die Videoprojektion "father and son" von JAAN TOOMIK zeigt den Künstler nackt auf einem riesigen See Schlittschuhlaufen. Er dreht weite Kreise, entfernt sich mit der Position der Kamera bis ins Nichts und wieder zurück. Weite und Leere, aber auch eine ungeheure Freiheit der Bewegung sind die bestimmenden Eindrücke. Der Gesang des Sohnes dehnt die landschaftliche Weite.
Beide Künstler wurden von art in dialog (Studium fundamentale, Universität Witten / Herdecke) vermittelt.

SONJA ALHÄUSER zeigt ihre gezeichneten Prozesse lebenswichtiger Ereignisse und stellt ihre Back- und Kochrezepte zur Verfügung.

BENOIT TREMSAL bringt Wasser aus dem Mehrbach in den Wald. Im TAL gräbt er und macht sichtbar, was tiefer gründet. Dazu ein "HYPER JARDIN", der aus 262 Dias von hybriden Blumen besteht, die ein überschwengliches, aber vergängliches Farbenfeuerwerk entfachen.

Weiterhin sind zwei neue Arbeiten im TAL zu sehen:
Mit und für KRIMHILD BECKER wurden drei großformatige Fotos von der Glasmalerei Derix - Taunusstein auf Glas übertragen. Licht trennen und verbinden die Bilder, die auf einer Betonwand befestigt sind. Das Werk korrespondiert räumlich und inhaltlich mit dem "Haus für August Sander" und seinen Lichtbildern.
JAN LEVEN hat die Idee aufgegriffen, seine Arbeit in das Werk "Für den Hasselbacher Reiter" von Claus Bury zu integrieren. Ein aus der Fläche spiralförmig entwickelter Hohlkörper aus Kupferblech, der nicht nur äußere Hülle ist. Er thematisiert zugleich das Innere und verweist sowohl auf die bergende als auch auf die geborgene Form.

Der Kunstverein Hasselbach e.V. bedankt sich für die Unterstützungen der Westerwaldbankund Kreissparkasse Altenkirchen, bei der Verbandsgemeinde und dem Kreis Altenkirchen, dem Land Rheinland - Pfalz und der Firma Hanns Günther Börgerding / Altenkirchen,der Firma Marenbach / Weyerbusch, der Glasmalerei Derix - Taunusstein und Freunden.

9.00 Uhr
Begrüßung
Erwin Wortelkamp, Kunstverein Hasselbach e.V.
Grußworte
Dr. Ariane Fellbach-Stein, Kunstreferentin des Kultusministerium Rheinland-Pfalz

9.30 Uhr
"Leitideen für die Entwicklung einer humanen Natur"
Prof. Dr. Gernot Böhme, Professor für Philosophie an der TU – Darmstadt

10.30 Uhr
"Visionen für die Landschaft der Zukunft"
Dr. Wolf von Osten, Abteilungsleiter Landespflege im Ministerium für Umwelt und Forsten Rhld.-Pfalz

11.30 Uhr
"Die Agrarwirtschaft als Gestalterin der Landschaft"
Dr. Raffael Knauber, Regierungsdirektor im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft

12.30 Uhr
Mittagspause

13.30 Uhr
"Künstlerische Strategien zur Gestaltung von Kulturlandschaft"
Heike Strelow, Kunsthistorikerin und Kuratorin, Frankfurt

14.30 Uhr
"Ästhetische Zweckmäßigkeit und Landschaft"
Prof. Ludger Gerdes, Bidhauer und Professor an der HS für Gestaltung in Karlsruhe

15.30 Uhr
Plenumsdiskussion
Moderation: Dr. Raimund Stecker, Direktor des Arp – Museums Rolandseck

19.30 Uhr
Beginn der jour fixe – Abendveranstaltung:
Begrüßung durch Erwin Wortelkamp,Kunstverein Hasselbach e.V.
Eröffnung der Ausstellung von Andrea Wolfensberger, Jaan Toomik und Sonja Alhäuser im Haus für die Kunst und von Benoit Tremsal, Krimhild Becker und Jan Leven im Tal. Musik: Franz Sichmann und Josef Götz, Duisburg

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