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Seit 1986

... gestalten etwa 50 Künstler, Landschaftsarchitekten, Bildhauer, Schriftsteller, und Musiker den Landschaftsraum ›im Tal‹ zwischen Hasselbach und Werkhausen. Dabei nutzen sie umgestaltend die landschaftlichen Gegebenheiten, die geprägt sind von einem Bachlauf, Wiesen, Weiden und bewaldeten Flächen. Mähwege und andere erschließen das Gelände von einer Größe über 100.000 qm in das die ortsbezogenen vielgestaltigen Kunstwerke integriert wurden und so einen behutsamen Dialog mit der Landschaft suchen. Um eine Wirkungseinheit von Landschaft und Kunst zu finden, waren auch historische Gartenkünstler wie Friedrich Ludwig von Sckell (1750–1823) eine Orientierung.

»Das für meinen Begriff eindrucksvollste Gartenprojekt hierzulande ist das deutsche Bomarzo. Es nennt sich ›im Tal‹: Auf über 100.000 Quadratmetern, von Bauern zusammengekauft, hat der Bildhauer Erwin Wortelkamp seit Mitte der achtziger Jahre ... eine riesige Naturgartenlandschaft entwickelt – mitten im Westerwald. Das ist einer der großartigsten Gärten von heute, mit enormer Aura. Auch eine Renaissance: Hier ist ein Garten wieder zum Lebensprojekt geworden.«

Horst Bredekamp: Der Hort des Philosophen. Ein Interview in: Die Zeit Nr. 22 vom 24. Mai 2012, S. 45.

Die ›im Tal – Stiftung Wortelkamp‹, der Kunstverein Hasselbach und der Förderverein ›im Tal‹ wollen mit allen Beteiligten keinen Freizeitpark als Beitrag zur Event-Kultur, sondern einen Ort der Stille, wo sich vielleicht Fremdes und Fremde treffen. Möglich wäre aber auch, den Satz von August Sander (1876 – 1964) laut zu zitieren, wenn man ›im Tal‹ in das ›Haus für August Sander‹ tritt: »Wir müssen wieder lernen mehr zu schauen und weniger zu reden.«

im Tal – Stiftung Wortelkamp


Kunst als Gegendteil